Gruß an Bord

Die Erinnerung an Norddeich Radio ist für viele auch eine Erinnerung an die Radiosendung „Gruß an Bord“

Gruß an Bord wurde erstmals an Heiligabend 1953 über die Küstenfunkstelle Norddeich Radio ausgestrahlt. Damit ist die Sendung eine der ältesten Hörfunksendungen. Moderiert wurde die Sendung zunächst von Hans Hermann Schlünz, dann von Hermann Rockmann später von Herbert Fricke. „Gruß an Bord“ ist eine Radiosendung des Norddeutschen Rundfunks (NDR). (Wikipedia)

An Heiligabend 1953 wurde "Gruß an Bord" im NDR zum ersten Mal ausgestrahlt. Es ist eine Brücke zwischen den Seeleuten, die auf den Weltmeeren unterwegs sind, und ihren Angehörigen in Deutschland - bis heute. Damit die Schiffe unterwegs die Sendung empfangen können, mietet der NDR zusätzliche Kurzwellenfrequenzen an. (Originaltext NDR)

 

Um zu verstehen, was „Gruß an Bord“ war, muss man wohl etwas älter sein und vielleicht auch an der Küste wohnen. Möglicherweise hatte man auch Jemanden der zur See fuhr. Kommunikation zwischen „Zuhause“ und „An Bord“ war nur über Küstenfunkstellen möglich. Und Funkgespräche waren teuer. 

Jedes Jahr an Heiligabend sendete (und sendet noch heute) der Norddeutsche Rundfunk die Sendung „Gruß an Bord“. In der Sendung wurde von Land nach See und von See nach Land gegrüßt. Und es gab Seefunkgespräche über Norddeich Radio. Es waren emotionale Momente diese verrauschten Gespräche zwischen den Angehörigen im Radio zu hören. Wenn der Ehemann, Vater, Sohn, Bruder oder Verwandte Weihnachten nicht zuhause sein konnte. Für Viele gehörte diese Sendung zum Heiligabend dazu.

Auch in diesem Jahr dürfte die Sendung wieder per Livestream auf NDR Info und NDR Info Spezial zu hören sein.

Bild:
Skala eines alten Röhrenradios

Für die Sendung an Heiligabend 2025 gilt: 
Weitere Einzelheiten direkt über die Internetseite des NDR: Hier klicken
"Gruß an Bord": So empfangen Sie die Sendung 2025: Hier klicken
Und in der Mediathek des Hamburg Journal: Hier klicken 

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